Kameraarbeiten

Die Skischule

Die Skischule

Dokusoap
6x 25 Min.
SAT1
2000

Team

Regie:
Regieassistenz:
Kamera:

Kameraassistenz:

Ton:
Script:
Aufnahmeleitung:
Kameraequipment:
Technische Leitung:
Schnitt:
Herstellungsleitung:
Produzentin:
Produktion:
Redaktion SAT1:
Susanne Abel
Nicole Maisch
Erik Sick
Barthold Stromeyer
Franz Lindinger
Knut Walter
Daniel Hallmann
Birgit Junker
Thorsten Stenzel
Scopitone Film
Erik Sick
Ingo Ehrlich
Ingrid von Pochhammer
Giesela Marx
Filmpool Köln
Stephanie Preh

Dreharbeiten:
März - April 2000 in Ischgl / Östereich

Sendetermin:
wöchentlich ab 28.01.2001 um 22.15 Uhr, SAT1

Zitierter Artikel aus Die Welt „Flachland-Tiroler im Brettl-Rausch“

Gisela Marx über ihre Soap „Die Skischule"

Köln - "Die Fahrschule" war eine der wenigen erfolgreichen Doku-Soaps im deutschen Fernsehen. Produziert wurde die Real-Life-Comedy von der langjährigen WDR-Journalistin Gisela Marx, die man trotz zahlreicher Talkshow-Moderationen ("Drei vor Mitternacht") nicht unbedingt der leichten Unterhaltung zuordnen würde. Seit mehr als 25 Jahren ist sie Geschäftsführerin der Produktionsfirma Filmpool. Der "Fahrschule" lässt sie nun "Die Skischule" (Sat 1, sechs Folgen, ab Sonntag, 22.15 Uhr) folgen. Flachland-Tiroler im Brettl-Rausch. Mit der 59-jährigen Kölnerin sprach Rainer Tittelbach.

DIE WELT: Was hat Sie zur „Skischule" bewogen?

Gisela Marx: Wir fanden die Idee schön, eine Doku-Soap im Schnee zu machen. Natürlich haben wir uns auch gedacht, dass wir mit der "Skischule" noch mal anknüpfen könnten an den Erfolg der "Fahrschule". Die Situation ist vergleichbar. Die Protagonisten haben ein gewisses Ziel: hier Skifahren zu lernen, dort den Führerschein zu kriegen. "Die Fahrschule" setzte auf situative Komik. Gleiches gilt für "Die Skischule". Wenn man Leute fallen sieht, ist das einfach komisch.

DIE WELT: Publikumsliebling Doris aus der „Fahrschule" haben Sie nun auch in die "Skischule" geschickt. Was unterscheidet sie beispielsweise von einem Zlatko?

Marx: Ich glaube, dass Doris eine sehr nah bei sich selbst befindliche, originelle und auch kluge Person ist, die in ganz bescheidenen und seriösen Verhältnissen lebt und durch das Fernsehen auch nicht versaut werden kann. Es ist zwar für deren Ego ganz schön, mal eine Zeitlang bekannt zu sein, aber sie ist eine Frau, die auf dem Boden bleibt.

DIE WELT: Doris ist außerdem billiger als Iris Berben. Ein Weg, hohe Schauspielergagen zu drücken?

Marx: Eine Doku-Soap kostet 150 000 Mark, ein gehobenes Fernsehspiel fast 20 Mal so viel. Da ist es klar, dass die Gagen für die Darsteller geringer sind. Und sie sind ja eigentlich auch keine Darsteller: Sie werden bei dem, was sie normalerweise tun, mehr oder weniger realistisch gefilmt.

DIE WELT: Wenn sich Doris bei Neuschnee ins Auto setzt und prompt in der weißen Pracht stecken bleibt, riecht das aber stark nach Drehbuch.

Marx: Die Situationen werden ausgedacht. Natürlich. Draufhalten, 24 Stunden, das bringt gar nichts. Insofern wird inszeniert. Aber alles, was in der Situation dann passiert, ist von uns oder der Regisseurin überhaupt nicht zu beeinflussen. Das ist dann Doris live -- wie sie leibt und lebt.

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